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Der Rapfen oder Schied (Aspius aspius) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.
Merkmale
Der 10 bis 80 (max. 120) Zentimeter lange Rapfen ist sehr stromlinienförmig, das zahnlose Maul ist oberständig, sehr groß und die Maulspalte reicht bis unter das Auge » mehr...
Als Raubfische werden Fische bezeichnet, die sich vorwiegend von Fischen und/oder anderen in oder an Gewässern lebenden Tieren ernähren. Die Beute wird gejagt und erlegt oder sie wird gesucht und aufgelesen.
Raubfische kommen sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser vor » mehr...
Das Räuchern ist ein Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln, vorwiegend von Fisch und Fleisch. Beim Räuchern werden die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum dem Rauch von Holzfeuern (meist Buchenholz) ausgesetzt » mehr...
Englischer Begriff für Heckbremsrolle.
siehe Heckbremsrolle
Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammender Salmonide, der etwa 1882 nach Europa eingeführt wurde. Er ähnelt der einheimischen Bachforelle, hat jedoch nicht deren ausgeprägtes Muster von roten Punkten » mehr...
Regenwürmer (Lumbricidae) sind im Erdboden lebende, gegliederte Würmer aus der Ordnung der Wenigborster (Oligochaeta). Sie gehören innerhalb des Stammes der (Annelida) Ringelwürmer zur Klasse der (Gürtelwürmer) Clitellata. Regenwürmer sind ein wesentliches Bindeglied des natürlichen Kreislaufs Boden - Pflanze - Mensch - Boden » mehr...
Die Renke oder Reinanke gehört zur Familie Coregonus und ist verwandt mit den Salmoniden, daher hat sie eine Fettflosse.
Merkmale
Die Renke hat einen langgestreckten und seitlich zusammengedrückten Körper mit tief eingeschnittener Schwanzflosse und kleiner Mundspalte. Sie ist silberglänzend und hat keine auffallenden Färbungen bzw » mehr...
Eine Reuse ist eine Vorrichtung für den Fischfang. Sie ist meist tonnen- oder kegelförmig und besteht aus Korb-, Netz- oder Drahtgeflecht mit einem trichterförmigen Eingang, durch den die einmal hineingeschwommenen Fische nicht wieder zurückfinden können.
Ein Halter für die Angelrute, der mit einem elektronischen Sensor zur Bissanzeige ergänzt werden kann.
Als Rogen wird die Gesamtheit der noch in den Eierstöcken weiblicher Fische befindlichen Eier bezeichnet. Nach der Abgabe der Eier ins Wasser spricht man von Laich. Der Rogen der Störe wird als (echter) Kaviar bezeichnet und als Delikatesse vermarktet.
Rogner ist die Bezeichnung für den weiblichen Fisch.
Die Rolle (engl. Reel) ist ein Schnurdepot, das die Angelschnur für den Wurf frei gibt. Der Prototyp war im Rollenbau die Grundrolle. Der Gebrauch war im Vergleich zu modernen Angelrollen umständlich. Rollen ähnlicher Bauart sind wesentlich größer » mehr...
Rotaugen (Rutilus) sind eine Gattung der Karpfenfische, die in Eurasien verbreitet ist. Die Nominatform ist das Rotauge (Rutilus rutilus), auch Plötze oder Schwal genannt.
Merkmale
Die Plötze lebt als anspruchsloser Schwarmfisch im Süßwasser aller Gewässertypen, ist aber auch im Brackwasser und in der Nord- und Ostsee zu finden » mehr...
Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus), auch als Unechtes Rotauge, Rötel oder Rotblei bekannt, ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische.
Merkmale
Größe: 20-30 cm, max. bis 50 cm. Gewicht: 250-300 g, max. 2-3 kg. Körperform: Rotfedern haben einen hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper. Die Bauchkante ist zwischen Bauchflossen und After gekielt. Flossen: Das Vorderende der Rückenflosse liegt deutlich hinter dem Bauchflossenansatz. Die Brustflossen haben 16-17 Strahlen, die Rückenflosse hat 10-12 und die Afterflosse 12-14 Strahlen. Schuppen: Die Rotfeder besitzt 40-43 große Rundschuppen entlang der Seitenlinie. Färbung: Rücken und Kopfoberseite sind graugrün bis braungrün gefärbt. Die Flanken sind heller und glänzen messingfarben. Die Bauchseite ist silberfarben. Bauchflossen, After- und Rückenflosse sind orangefarben bis blutrot, am Ansatz bräunlich bis grau (TEROFAL 1984).
Ökologische Ansprüche
Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch, der sich bevorzugt in stehenden (Seen, Teiche, Weiher) und langsam fließenden Gewässern aufhält. Hier besiedelt sie vorwiegend flache, weichgründige und pflanzenreiche Bereiche. Die adulten Rotfedern ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen (Laichkräuter, Tausendblatt, Wasserpest u. a.) und in geringerem Maße von Wirbellosen der Uferzone. Zur Laichzeit (Mai - Juli) suchen die Tiere schwarmweise flache, dicht bewachsene Uferstellen auf. Hier werden die klebrigen, ca. 1,5 mm großen Eier (100.000 - 200.000/Weibchen) an Wasserpflanzen abgelegt. Da die Rotfedern oft mit anderen Cypriniden zusammen ablaichen, kommt es gelegentlich zur Bastardierung mit anderen Arten.
Vorkommen in Europa:
Die Rotfeder kommt in Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Finnland, die südliche am Tiber (Italien) und in Mazedonien.
Gefährdung und Schutz
Die Rotfeder zählt in Nordrhein-Westfalen zu den gefährdeten Arten.
Es sind zur Zeit keine Schutzmaßnahmen erforderlich.
Die Rute (auch Angelrute) ist ein Gerät, mit dem der Aktionsradius beim Angeln erweitert und das Fangen erleichtert wird » mehr...
Der Ryderhaken ist ein spezieller Zwillingshaken, der vor allem beim Fischen mit Köderfischchen auf Zander eingesetzt wird.