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siehe Hairrig
Produkte zum Zielfisch Karpfen
Das Hairrig, auch Haarmontage genannt, ist eine spezielle Art der Köderpräsentation beim Karpfenangeln.
An ein gewöhnliches Haken-Vorfach-System wird am Schenkel des Hakens ein kurzes Stück Schnur geknotet (früher nahm man hierfür ein Haar, daher der name Haarmontage) » mehr...
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Hakenlöser sind Geräte zum Lösen der Haken aus dem Fischmaul.
Aus Tierschutzgründen ist in Deutschland das Mitführen eines Hakenlösers beim Angeln vorgeschrieben » mehr...
Als Hauptschnur wird der gesamte Teil der Schur bezeichnet, der nicht Vorfach oder Seitenarm einer Montage darstellt.
Hechte (Esocidae) gehören zur Raubfischfamilie der Esociden.
Merkmale
Hechte haben einen torpedoförmigem Körper und ein weites Maul mit spitzen nach hinten gebogenen Zähnen (Hundszähne), einen seitlich abgeflachten Körper und eine große entenschnabelförmige Schnauze. Rückenflosse und Afterflosse sind auffallend weit nach hinten verlagert. Anders als bei den oft grünlich gefärbten Junghechten (Grashechte), sind die älteren Exemplare meist gelblich bis braun. Der Europäische Hecht (Esox lucius) kann bis zu 60 Pfund schwer und bis zu 1,50 m lang werden, solche Größen sind aber extrem seltene Ausnahmen, schon Hechte von mehr als 1m sind rar, Exemplare von mehr als 1,30 schon außerordentliche Seltenheiten.
Vorkommen
Hechte bewohnen verkrautete, vorzugsweise klare, fließende und stehende Gewässer in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens.
Fortpflanzung und Ernährung
Die Laichzeit der Hechte beginnt unmittelbar nach der Schneeschmelze und endet erst im Mai. Von einem Weibchen werden 100.000 bis 1 Million etwa 3 mm große Eier abgelegt, welche an Wasserpflanzen haften bleiben. Die Larven schlüpfen nach 10 bis 30 Tagen und ernähren sich zunächst von ihrem Dottervorrat. Die Jungfische fressen anfangs im Plankton lebende Kleinkrebse und später größere Beute. Die Geschlechtsreife erreichen Hechte mit drei bis vier Jahren.
Hechte sind gefräßige Räuber und neigen zu Kannibalismus; über 90 Prozent der Junghechte werden durch die eigenen Artgenossen gefressen. Ein Hecht kann Artgenossen fressen, die bis zu 70 Prozent seiner eigenen Körpergröße messen.
Sonstiges
Der Hecht ist wegen seiner Kampfeskraft bei Anglern beliebt.
siehe Zander
Hechtrollen sind speziell für das Hechtfischen entwickelte Rollen. Darunter fallen vor allem Spinnrollen für das Fischen mit Kunstködern und toten Köderfischen am System.
Hechtrollen sind sowohl als Front- als auch als Heckbremsrolle (teils mit Kampfbremse) erhältlich.
siehe auch Rolle
Heckbremsrollen (engl. Rear Drag Reel) haben die Bremse (Justierung) am hinteren Ende der Rolle. Sie sind heute in unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Durchgesetzt hat sich dabei vor allem die Bestückung mit Weitwurfspulen, für weitere Wurfdistanzen.
siehe auch Rolle
Als Hegene bezeichnet man eine etwa 2 m lange Schnur, von Anglern Vorfach genannt, an deren Ende ein Senkblei ist. Seitlich gehen bis zu fünf kürzere Schnüre, in der Höhe versetzt ab, an denen sogenannte Nymphen, das sind Köder in Fliegenlarvenform angebracht werden. Es wird also mit mehreren Ködern gleichzeitig gefischt » mehr...
Der Heilbutt, oder "Weißer Heilbutt", ist mit bis zu 400cm Körperlänge und 320kg Gewicht eine besonders große Art der Plattfische die bis zu 50 Jahre alt werden können. Fische mit diesem Namen leben im Nordpazifik, Pazifischer-Heilbutt, sowie im Nordatlantik, Schwarzer- und Weißer-Heilbutt. Der Heilbutt ist ein Speisefisch » mehr...
Die Heringe (Clupeidae) sind eine Familie der Ordnung Heringsartige. Bekannteste Art ist der Atlantische Hering, Clupea harengus, der namengebend für die Familie ist.
Es handelt sich um kleine Fische (30-40cm), die in großen Schwärmen leben (Schwarmfisch) und im freien Wasser (Pelagial) durch die Meere ziehen » mehr...
Der Heringspaternoster ist ein Kunstköder zum Angeln von Heringen, wenn diese vor der Küste entlang und dann in die Flüsse empor ziehen. Dabei handelt es sich um in der Regel 5 kleine, goldfarbene Haken, die hintereinander an der Hauptschnur befestigt sind » mehr...
siehe Heringspaternoster
Mit Hochseefischen wird das Angeln vom Schiff aus, auf dem offenen Meer bezeichnet. In Europa zählt hierzu vor allem das Fischen in der Nord- und Ostsee auf Dorsch, Heilbutt, Makrele und viele weitere.
siehe Wobbler
Sehr schlanker Oberflächenfisch. Der Hornhecht hat ein schnabelartiges, verlängertes Maul mit zahlreichen, nadelartigen Zähnen. Bei erwachsenen Tieren sind Ober- und Unterkiefer gleich lang. Die Jungtiere haben zuerst ein normales Maul, dann wächst zuerst der Unterkiefer, so das sie wie die verwandten Halbschnäbler (Hemirhamphidae) aussehen » mehr...
Hot Spot bezeichnet eine Stelle eines Gewässers, an der besonders gut gefangen werden kann.
Der Huchen (Hucho hucho), auch Donaulachs genannt, besiedelt die Äschen- und Barbenregion von Flüssen, vor allem der Donau und vieler ihrer Nebenflüsse wie Enns, Drau, Lech, Mur und Pielach. Der Speisefisch ist stark vom Aussterben bedroht.
Der Huchen hat einen langgestreckten, im Querschnitt fast runden Körper » mehr...
Beim Huchenzopf handelt es sich um einen Spezialköder zum Huchenfang mit der Angelrute, der einen Tropp junge Neunaugen (Querder) imitieren soll. Er besteht aus einem meistens runden, im hinteren Bereich hohlen Bleikopf, der auf einer Stahlachse befestigt ist » mehr...
Hundszähne sind große kegelförmige Zähne bei Raubfischen.
Besonders stark ausgebildet sind sie beim Hecht. Die Hundszähne greifen an der Maulspitze links und rechts wie Eckzähne ineinander. Durch ihre Form und Anordnung sind sie optimal zum Festhalten von Beutefischen geeignet.
siehe auch Hecht